Fakultätsübergreifende Zusammenarbeit erfolgreich: Studie zur Motivation von Studierenden der Rehabilitationspädagogik in Frontiers in Education veröffentlicht

Ausgehend von der RIASEC-Theorie (Hexagon-Ansatz nach Holland) beruflicher Interessen untersucht diese Studie unterschiedliche Interessensprofile von Studierenden der Rehabilitationspädagogik in Deutschland. Grundlage sind Daten von 140 Studierenden aus Bachelor- und Masterstudiengängen an vier deutschen Hochschulen. Mithilfe einer Clusteranalyse werden drei unterschiedliche Interessengruppen identifiziert: die „zurückhaltende Interessensausprägung“, die „kreativ-inspirierte Gruppe“ sowie die „pragmatisch-analytische Gruppe“. Die Ergebnisse zeigen, dass (1) Studierende der Rehabilitationspädagogik besonders hohe soziale und künstlerische Interessen aufweisen, (2) sich die identifizierten Interessensprofile deutlich hinsichtlich ihrer motivationalen Ausrichtung unterscheiden und (3) insbesondere die Big-Five-Persönlichkeitsmerkmale Offenheit, Verträglichkeit und Neurotizismus mit der Zugehörigkeit zu den Interessengruppen zusammenhängen. Die Studie liefert damit neue Erkenntnisse zu Voraussetzungen akademischen Erfolgs in der Rehabilitationspädagogik und bietet Ansatzpunkte für Studienberatung sowie die Gestaltung motivationsförderlicher Lernumgebungen.
Möhring, M., & Wild, S. (2026). Vocational Interests among Rehabilitation Education Students in Germany: A Typological Approach. Frontiers in Education, 11, 1782121. https://doi.org/10.3389/feduc.2026.1782121




